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Die Bürgermusik im Laufe der Geschichte :

St. Gilgen am Wolfgangsee, im idyllischen Salzkammergut unweit der Stadt Salzburg in Österreich gelegen, hat 3841 (1.1.2014) Einwohner.
Schon zur Zeit 100 v.Chr. wurde das Gebiet rund um Wolfgangsee / Mondsee/ Attersee besiedelt; St. Gilgen wurde das erste mal 1376 schriftlich erwähnt.
Mit Aufnahme der Schiffahrt auf dem Wolfgangsee (1873, aktive Musiker erinnern sich noch an den großen Umzug 1973 in St.Gilgen.....) und dem Betrieb der Schafbergbahn sowie der Salzkammergut - Lokalbahn (1873) nahm der Tourismus großen Aufschwung.
Die Gemeinde St.Gilgen nennt sich auch "das Mozartdorf am Wolfgangsee",  steht hier doch auch das Geburtshaus der Mutter Mozarts . Auch seine Schwester "Nannerl" lebte hier.

Es kann nicht genau festgestellt werden, wann sich eine reguläre Blasmusikkapelle in St. Gilgen erstmals zusammengefunden hat, man weiß aber, dass es um 1866 (dies ist auch das offizielle Gründungsdatum)  unter der kundigen Leitung des Gerichtsdieners Tyrler eine Kapelle gab. In den neunziger Jahren scheint es um die Blasmusik nicht besonders gut gestanden zu haben, denn das

 Spielgut war sehr dürftig.


1901 kam es endlich zur Neugründung der St. Gilgener Musikkapelle mit gleichzeitiger Einkleidung. Wegen der Zugehörigkeit der meisten Musiker zum Veteranenverein war auch die Uniform entsprechend.
Diese neue Musikkapelle, "Orchesterverein St. Gilgen" genannt, wurde schon 1910 zu Platzkonzerten herangezogen.

 

Als 1910 Pfarrer Matthias Praxmayr nach St. Gilgen kam und er die "Winkler Musi" spielen hörte, stellte er fest, dass sie "zum Steinerweichen" spielte, und übernahm die Leitung.


In Zinkenbach hatte sich inzwischen die "Aberseer Musikkapelle" gebildet. Die beiden Vereine mussten am Jahresende der Gemeinde Rechenschaft geben und wurden dann entsprechend subventioniert.

 

Unter der Führung von Pfarrer Praxmayr wurde die 1903 neu konstituierte Bürgermusik auf eine neue Grundlage gestellt. Ihr Name wies wohl darauf hin, dass nun auch Musiker aus der Bürgerschaft Mitglieder waren, obwohl der Großteil aus der bäuerlichen Bevölkerung kam.
Die "Aberseer Bauernmusik" aber bestand weiter und war berühmt, ihr Bestes zu geben. Obmann Feitzinger war um die Vereinsinteressen bemüht.
Bald kam die Einkleidung in das Aberseer Gewand. Mit Kriegsbeginn 1914 wurde die Tätigkeit zwar stark eingeschränkt, aber nie ganz eingestellt.

Der stete Aufstieg begann 1919, wobei der Lehrer Benvenuto Mazzucco den Anfang machte. Die schmucke Tracht der "Schafberg-Jager" kleidet die Musiker seit 1959.

 

 

Die stolzen Musiker im Jahre 1932 vor der Kulisse des Plombergstein , Mitterstein

und Obenauer Kopf

 

Hochzeit anno 1952

Hier sieht man auch noch die "alte" Bekleidung, d.h. schwarze Hose, weisses Hemd und grünes Gilet

...noch in alter Tracht und ohne Lederhose präsentiert sich die BMK 1956...

Ab 1959 gab es dann Lederhose , weisses Hemd und grüne Stutzen , sowie faktisch unser "Erkennungszeichen" das "rosa Binderl" .
In Ermangelung von Musikerinnen gab es keine Frauentracht; ohnehin war es den Frauen damals nicht vergönnt, ein Blasinstrument zu erlernen.

 

Anders in den Jahren danach, ab den "70ern" strömten auch junge Frauen zur Blasmusik. Aber noch in einfachem Rock und weisser Bluse.

...und 1983 in Lederhose, hier ohne Rock. Die Aufnahme entstand im GH Kendler bei brütender Hitze....nicht nur dem Autor (Reihe sitzend, 3. von links) ist diese Aufnahme, obwohl schon 30 Jahre her, noch in guter Erinnerung.

Erst 2012 kam es zur Kompletteinkleidung unserer Damen mit einem äußerst ansprechendem Dirndlkleid , weiße Bluse, Schwarzer Leib und Rock , sowie rosa Schürze.

 

Derzeit zählen zur Bürgermusik 48 aktive Musiker/innen sowie ein Jugendorchester mit 15 Jungmusikern.

Seit dem Jahr 2000 hat die Bürgermusikkapelle ein neues geräumiges Probelokal mit großem Aufenthaltsraum. Im Sommer von Juni bis September werden wöchentliche Promenadenkonzerte im Musikpavillon gespielt sowie zahlreiche Frühschoppenkonzerte in den Bierzelten, am Mozartplatz und diversen Gastgärten. Zu den Hauptkonzerten zählen das jährliche Weihnachtskonzert in der Turnhalle der Neuen Mittelschule-St. Gilgen und das Frühlingskonzert im Saal des Gasthaus Kendler.

Kapellmeister

1866  
1878 Michael Ellmauer
1913-1914 Matthias Leitgeb
1919-1921 Benevenotto Mazzuko
1921-1926 Karl Leitgeb
1926-1932 Fritz Pichler
1932-1936 Alois Köstler
1936-1956 Fritz Pichler
1957-1965 Georg Hödlmoser
1966-1970 Silvester (Festl) Leitner
1970-1971 Josef Stabauer
1971-1981 Alois Hutja
1981-1983 Johann Strobl
1983-1986 Alois Hutja
1986-1994 Georg Pöllmann (Fitz Geg)
1994-2004 Johann Strobl
2004-2005 Günther Passin
2006-2010 Franz Brandstätter
2011-2013 Johanna Schamberger
2013- jetzt Johann Strobl
   
   
   
   
   
   
   

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